Nach einigen fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters beendet die zweite Mannschaft das Spiel in Berkau mit nur acht Feldspielern und unterlag mit 2:1 Toren. Obwohl alle drei Tore von Möringer Spielern erzielt wurden.
Es war von Anfang an ein sehr gut geführtes Spiel unserer Mannschaft. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen. Und so war es dann auch nicht verwunderlich, dass, nach schöner Vorarbeit von Daniel Drawehn, der einen langen Ball aus der eigenen Hälfte in die Spitze schlug, Christian Prang keine Mühe hatte den Ball am Torhüter vorbei im Tor zu versenken. Nach der Führung trat dann der Schiedsrichter in den Mittelpunkt. Beim Versuch von Marten Klewitz einen Spieler auszuspielen, wurde dieser festgehalten und wollte sich befreien. Es ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters. Alle dachten es gäbe Freistoss für Möringen. Aber das Gegenteil war der Fall. Er zeigte Klewitz die rote Karte, angeblich wegen Tätlichkeit. Danach gab es natürlich ein Bruch im Spiel der Mannschaft. Trotzdem hatte der MSV kein Problem mit der Führung in die Pause zu gehen. Zur Halbzeit stellte der Trainer dann um und brachten Marco Jähne ins Spiel, der aber gleich eine unglückliche Szene hatte. Berkau brachte eine Flanke von links in den Stafraum. Beim Versuch den Ball zu klären traf er ihn so unglücklich, dass er an Torhüter Sven Lübke vorbei ins eigene Tor ging. Trotzdem gab die Mannschaft nie auf. Bis zur nächsten Aktion vom Schiedsrichter, der heute besser zu Hause geblieben wäre. Bei Laufduell zwischen Christian Prang und seinem Gegenspieler, trat er (unabsichtlich) diesen auf den Fuß. Weil Prang in der ersten Halbzeit aber schon verwarnt worden war, stellte er ihn mit gelb/rot vom Platz. In dieser Situation wäre etwas Fingerspitzengefühl vom total überforderten Schiedsrichter angebracht gewesen. Selbst dann war der MSV mit nur noch acht Feldspielern immer noch besser als Berkau mit zehn. Leider kam es dann zur nächsten unglücklichen Situation. Als Torhüter Sven Lübke eine Flanke von Berkau fangen wollte, glitt ihm der Ball so unglücklich aus den Händen, dass er ins eigene Tor ging. Die Mannschaft kämpfte die letzten 20 Minuten nochmal aufopferungsvoll. Obwohl man die letzten Minuten mit neun Mann besser war als der Gegner, gelang dem MSV leider nicht mehr der Ausgleich.
Fazit: Sehr gute kämpferische Leistung der Mannschaft, die mit elf Mann das Spiel sicherlich klar gewonnen hätte. Für die Niederlage muss man sich auch beim Schiedsrichter "bedanken."

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